Piratenflagge

Mit dem Hausboot im Burgund - Pfingsten 2007
Petite Saône – am Oberlauf der Saône

Die Crew: Wolfgang, unser Käptn, Günter als 2.Käptn, Stefan S., Uschi & ihre Tochter Leslie (12J.), Jürgen, Jutta, Stefan R. und seine Tochter Laura (10J.) und deren Hund Wanja... macht: 9 Leute plus Hund!
Bootsverleiher: Crown-Blue-Line,Boot: Nautilia
Abfahrtsbasis: St.Jean-de-Losne
8er_crewDauer: 1 Woche, 26.Mai - 2.Juni 2007
St.Jean-de-Losne bis Sey sur Saône: 15 Schleusen einfach
Fahrtzeit: 19h einfach
Info zum Fluss: Die Saone entspringt in den Vogesen und mündet in die Rhone in Lyon. Sie ist auf 370 km befahrbar und wird zum Teil noch von Lastkähnen benutzt, aber vor allem über das ganze Jahr von Urlaubern auf Hausbooten. Zwischen Corre und Saint Jean de Losne wird sie "Petite Saône" genannt. Die Petite Saône ist ein schmaler, malerischer Fluss mit kleinen Dörfern, die die Geschichte der Region erzählen und die Wichtigkeit des Flusshandels in den letzten Jahrhunderten zeigen. Die Schleusen sind automatisiert oder noch von Schleusenwärtern besetzt.

Anfahrt Samstag, 26. Mai 2007

Jutta: Treff morgens um 9.00 Uhr bei Jürgen in Leonberg; er hat uns noch ganz charmant ein kleines Frühstücksbuffet hergerichtet, aber wir haben keine Ruhe, uns noch gemütlich hinzusetzen. Es ging drunter und drüber mit Begrüßungen, wildes Diskutieren über unsere Auto-Fahrtstrecke, Hundegebell und Kaffeetassen-Geklapper….
St JeanUm 10.00 Uhr kommen wir endlich los. Wir fahren in 6 Std. von Stuttgart nach St.Jean-de-Losne im Burgund und, wie durch ein Wunder, ohne einen einzigen Stau am Pfingstsamstag!! Auf der Fahrt war's noch schwül-heiß, aber im Burgund hat uns schon der erste Regen erwischt….Leider haben wir eine nicht so gute Wettervorhersage… na ja, Hauptsache es regnet nicht am Stück.
Um Punkt 16 Uhr kommen wir in St.Jean an. Eigentlich perfekt, aber unser Käptn wär gern schon um 15 Uhr da gewesen. Egal.
Mann, bin ich jetzt aufgeregt! Ist das jetzt spannend! Gleich dürfen wir auf unser Boot! Die Marina ist riesig, so viele schöne Boote… Und es ist high life, überall Autos, Leute die hin – und herlaufen und Gepäck von Autos auf Boote schleppen – wie ein Ameisenhaufen. Hier ist alles ziemlich gut organisiert. Obwohl so ein Getümmel ist, kommen wir gleich dran; zumindest, dass wir erfahren welches unser Boot ist: Nautilia No. 27! Super! Das Boot wird gestürmt und von der Mannschaft in Besitz genommen. Alles raus aus den Autos, inclusive Hund, und rauf auf's Boot. Kurze technische Einweisung und dann die erste gemütliche Urlaubsaktion: Kaffee und Kuchen bzw. Nusszopf. Unser Tisch ist zwar mega klapprig und draußen tröpfelt es, aber saugemütlich!!
Petite Saone
Und obwohl es schon 18 Uhr ist und die Schleusen bei Auxonne doch schon um 19 Uhr zu machen und wir deswegen leider nicht mehr, wie geplant nach Auxonne zum übernachten kommen, sind alle ganz heiß drauf noch eine Runde zu fahren! Also Leinen los und los geht's!
Und Günter hat gleich seine Piratenflagge gehisst und mit gelbem Gaffatape festgezurrt (das berühmt-berüchtigte Gaffatape…).
Herrliche, milde Abendsonne, die schwarzen Gewitterwolken haben sich weit an den Horizont verzogen und wir tuckern gemütlich und genüsslich auf der breiten Saône flussaufwärts (wir mussten uns erst daran gewöhnen, dass man den Namen 'Saône' nicht wie [saon], sondern wie [soohn]
ausspricht.
Was für eine schöne, weiche Stimmung; sanfte grüne Wiesen, weiße Charolais-Rinder, am Ufer Teppiche von gelben Teichrosen. Schade, dass wir bald umkehren müssen, es wird spät, das Abendessen ruft, bzw. das Loch im Bauch…
Wir suchen uns einen Anlegeplatz – leider ist an dem schönen Stufenkai von St.Jean kein Platz mehr für uns, deswegen legen wir gegenüber unter der Brücke an. Der erste Versuch scheitert kläglich, weil das Wasser plötzlich ganz flach wird und – schwupp – sind wir schon auf Grund gelaufen und stecken fest !! Was für ein Schreck !!Unser Käptn ist gleich gefordert, er haut voll den Rückwärtsgang rein und zum Glück zieht's das Boot wieder raus. Wir finden dann gleich nebenan einen guten Anlegeplatz. Allerdings gab's zuerst auch noch a bissle Ärger; wir wollten, mangels Anlegeringe, unten am blauen Geländer festmachen, aber da überflutete uns ein französischer Redeschwall einer Hunde-Spaziergängerin…. Irgendwas war wohl nicht ok….. nach einigen Kommunikationsversuchen war klar: nicht am Geländer festmachen!
Stefan SchwäneHeute zur Feier des Tages gönnen wir uns ein Abendessen im Restaurant. Ist alles ziemlich teuer, wir entscheiden uns für das 'Admiral' direkt an der Brücke und sind alle sehr zufrieden.


Pfingstsonntag, 27. Mai

Wolfgang: Morgenregen, dann ein schöner Tag, es ist zum Glück ziemlich ruhig unter der Brücke, kaum Autos, weil es Sonntag ist. Wie im Zelt morgens bei Regen – toll gemütlich und warm in unserer Koje. Stefan S. hält's nicht aus im Bett allein, er hat den Auftrag Croissants und Baguette zu holen. Nach einem schönen französischen Frühstück fahren wir gemütlich bis Auxonne am berühmten Nadelwehr vorbei (das letzte aktive in France angeblich) und wir legen am Stufenkai vor der Brücke an. Dann ein Spaziergang durch das sonntägliche Auxonne, Uschi + Leslie mit'm Rad.
Irgendwo an der Straße laufen wir an Fotos eines ermordeten Jungen vorbei, die Mutter berichtet erschüttert. Dann eine alte Markthalle aus dem 16.Jhd. und eine Feier, die dort gerade stattfindet – alles offen mit uralten Holzbalken. Abschluss in einem netten Straßencafe mit Törtchen aus der Patisserie nebenan und Café au lait, wir sitzen draußen, auch weil drinnen Rallye Monte Carlo im Fernsehen läuft.

Auxonne besteht vor allem aus Friseuren und Kosmetikläden! Aber hat auch eine alte Festung und viele alte, schöne Häuser; manche zerfallen in alten Hinterhöfen. Kinder angeln im Kanal um die Festung herum. Stefan R. + ich wollen noch das Nadelwehr erkunden, mit den Rädern, bevor es weitergeht. Jürgen

Szenenwechsel auf's Boot: kleine und große Menschen kämpfen auf dem Boot mit Querbalken und ihren Köpfen. Inzwischen hängen überall gelbe Gaffabänder als Girlanden rum… (zur Info: Gaffatape ist ein sehr starkes Gewebeklebeband, das viel von Musikern benutzt wird. Jutta fährt zwar oft ohne Wolfi aber nie ohne Gaffa. Und auch Günter hat jede Menge davon dabei, was sich noch als sehr nützlich erweisen wird in den verschiedensten Situationen…)

Wir fahren noch ca. 2 h bis Pontailler-sur-Saône. An dem Stufenkai außerhalb vom Hafen wird gearbeitet, deshalb geht's in den Hafen rein, wo wir mit Schwung rückwärts unter den Augen einiger Mitkapitäne einparken. Unser Gasofen entwickelt Rauchwolken und verrußt die weißen Flächen, der Grill geht sofort wieder aus und die Männer fühlen sich technisch an ihre Grenzen gebracht, bevor Plan A (eingefrorene Maultaschen aufwärmen) verworfen wird und Plan B greift: Spaghetti mit Tomatensoße. Inzwischen regnet es wieder kurz und heftig während wir essen. Abendspaziergang durch Pontailler, bissle langweilig und trostlos am Sonntagabend. Ein Teil der Crew fällt gleich erschöpft ins Bett, während die Anderen noch eine Runde Skat spielen.


Pfingstmontag, 28. MaiFrühstück

Jutta: Wir wachen wieder zu sanften Regentropfen auf und ich höre schon, wie die Männer den Frühstückstisch decken. Herrlich, gleich gibt's frischen Kaffee und frische Croissants + Baguette! Stefan ist unser Frühaufsteher und hat gestern schon die Boulangerie ausgeguckt. Es fällt auf, dass grad nur Männer in der Küche stehen (find ich ja super!) und Leslie meint dazu: ja klar, die Jutta ist ja noch im Bett… offensichtlich zählt Uschi, ihre Mutter, nicht… ihre Worte dazu: ja, die Mama ist morgens 2 Std. nicht ansprechbar… So lernt man die Eigenheiten von jedem kennen, wenn man so eng auf einem Boot wohnt…

Nach'm Frühstück lässt der Käptn die Crew über das Backofen-Problem diskutieren. Wir beschließen den Hafenmeister zu befragen, da er perfekt deutsch spricht. Sogleich kommt er zu uns an Bord, schaut sich den Ofen an und muss konstatieren, dass er defekt ist. D.h. wir können auch unseren geplanten Kartoffelgratin nicht machen. So ein Mist. Auch hier müssen wir uns einen Plan B überlegen – aber da ist unser Küchenteam ja flexibel…
Um 11 Uhr kommen wir dann los.
GünterDie erste Schleuse naht, mit dem unaussprechlichen Namen Heuielly, Günter unser Schleusenchef steigt in der Schleuse an der Treppe nach oben und wir werfen ihm die Seile hoch. Wir waren ja letztes Jahr schon zusammen auf dem Hausboot unterwegs und sind schnell wieder ein eingespieltes Team, alles klappt prima.

Um 13 Uhr legen wir in Mantoche, kurz vor Gray zum Mittagessen an. Ein malerischer Anlegeplatz, eine sanfte grüne Wiese und ein paar prächtige Trauerweiden säumen das Ufer. Und tatsächlich gönnt uns die Sonne ein paar wärmende Strahlen, als wir nach'm Essen noch eine kleine Runde in Mantoche drehen.
Wir beschließen an Gray vorbeizufahren und dort auf der Rückfahrt halt zu machen. Wir wollen es heute noch bis nach Port-de-Savouyeux schaffen, kurz hinter dem Tunnel. In Gray müssen wir allerdings länger als geplant auf die Schleusenöffnung warten. Zum Glück scheint die Sonne richtig toll und wir genießen es alle an Bord rumzustehen und das Treiben auf der Saône zu beobachten. Schleuse zu 3.Vor uns sind allerdings noch 2 Boote und wir versuchen abzuschätzen, ob wir zu dritt in die Schleuse passen. Mit dem Fernglas sieht es so aus, als wenn die Schleuse winzig wäre und nur ein Boot reinpasst… Aber, thank God, passen alle 3 Boote rein. Wir haben vorher schon mit den anderen Booten verhandelt, ob sie uns mitnehmen und haben erfahren, dass die Crew beider Boote aus Israel stammt!! Wow! Ab hier fahren wird den restlichen Tag im lockeren Konvoi mit ihnen und schleusen immer zu dritt.

Nach Gray kommt eine ganze Seite Botanik pur (laut unserer Flusskarte). Der Fluss wird jetzt deutlich schmaler, ist nur noch halb so breit wie gestern. Und die Ufer sind gesäumt von tief hängenden Bäumen, ständig sitzen Reiher am Ufer oder fliegen majestätisch vor uns her. Alle dürfen mal steuern, auch die LauraMädels. Leslie ist ja eh schon 'erfahren', hat ja letztes Jahr schon gesteuert und Laura probiert sich auch im Fahren und macht es mit ihren 10 Jahren schon recht gut.

Leslie (12J.): Es fängt wieder an zu regnen. Durch die ganze Hektik fällt irgendwie unser Sonnenschirm, den wir als Regenschirm für den Käptn am Steuerrad aufgebaut haben ins Wasser. Wir drehen gleich um und versuchen an die Stelle zurückzufahren. Doch plötzlich ging dann der Motor wie durch 'Zauberei' aus. Der Sonnenschirm ging langsam unter und ist weg! Egal…

Jutta: Es regnet jetzt durchgehend, am Stück sozusagen, (zum Glück haben wir alle Regencapes dabei – Jürgen hat seine Regenjacke sogar Zuhause unter der Dusche vorher getestet!) und die Strecke ist etwas weiter als gedacht… wir werden es wohl doch nicht schaffen bis 19 Uhr die Schleuse und den Tunnel zu erreichen… schade. Und tatsächlich kommen wir erst 19.30 Uhr dort an und die Schleuse ist schon zu. Was tun??
Die beiden israelischen Boote sind auch schon da und gemeinsam überlegen wir, wo und wie wir anlegen könnten und beschließen an den beiden großen runden Pfosten mit Metall-Leiter festzumachen, obwohl ein Parkverbot-Schild da steht (aber das gilt sicherlich nicht für die Nacht). Wir stabilisieren die 3 Boote mit Seilen aneinander, was eine ganze Weile dauert, aber dann haben wir endlich unsere Ruheposition gefunden.
Es war nicht leicht einen Anlegeplatz zu finden. Wir haben uns gewundert, dass es hier keine Anlegestelle gibt, weil es ja bestimmt einigen Leuten so geht, dass sie zu spät an der Schleuse ankommen.
Aber dafür hatte es aufgehört zu regnen, es entstand ein riesiger RegenbogenRegenbogen und die Landschaft war hier wunderschön. Viele saftig grüne Wiesen mit friedlich grasenden Kühen, alles in ein sanftes, weiches, goldgelbes Abendlicht getaucht. War dann doch noch sehr romantisch.
Wanja ans LandWolfgang: Mit Wanja Pipimachen gehen war noch eine größere Action. Viele Hände halfen, sie hoch zum Steg zu stemmen. Manch Auge wollt da nicht hingucken. Wenn da jemand ins Wasser fällt...

Leslie: Der Anlegeplatz war auch nicht grad ein Traum und wir brauchten etwas länger, unser Boot fest zu machen (in der Pampa). Doch das Abendessen schmeckte super! Und wir hatten sehr freundliche Nachbarn!
Bis in die Nacht spielten wir 'Schlafmütze'! Vor lauter Lachen haben sich Günter und Jutta selbst gegenseitig zur Schlafmütze gemacht. Ein schöner Abend geht zu Ende!


Dienstag, 29. Mai

Jutta: Nach einer ruhigen Nacht mitten in der Pampa verbreitet der Käptn um halb 9 schon ungewohnte Geschäftigkeit!! Und alles nur weil die Schleuse um 9 Uhr aufmacht und er unbedingt als Erster an der Schleuse sein will, damit wir dann auch gleich durch den Tunnel fahren können, ohne warten zu müssen. Es geht ohne Frühstück los, nur ein Kaffee wird schnell gemacht und dann Leinen los und ablegen! Für Günter geht das alles viel zu schnell, wir sind gleich in der Schleuse und Günter steht noch barfuss in der Kajüte und sagt: ohne Kaffee geht nix!! Da ruft ihm Wolfgang schon zu, er möge doch die Schleusenwand hochklettern… Stefan + Stefan übernehmen und wir haben auch den Luxus, dass ein freundlicher Schleusenwärter da steht und unsere Seile in Empfang nimmt.
Leider ist es kühl und regnerisch, dicke graue Wolken hängen über uns. Uschi hat gestern gemeint: komisch, in den Prospekten liegen die Leute immer im Bikini an Deck rum…
Na ja, wir halten uns an unserer heißen Kaffeetasse fest und lassen uns die steife Brise ins Gesicht blasen und sind im Nu hellwach!
TunnelUnd jetzt kommt gleich unser erster Tunnel! So viel Aufregung auf leeren Magen! Aber der Tunnel ist easy, Wolfgang steuert souverän, ohne Touchieren der Wände. Ist auch nur 600m lang. Da kennen wir aus dem Elsass ganz andere Kaliber (der Tunnel bei Arzviller ist 2300m lang)!

Wir legen in Port de Savouyeux, direkt nach dem Tunnel, an – dabei gibt es noch einen witzig-peinlichen Zwischenfall…Wolfi fährt locker rückwärts an den Steg heran, alles ist noch ruhig im Hafen, die andere Boote schaukeln noch verschlafen im Wasser – dann will der Käptn bremsen und den Vorwärtsgang einlegen und haut aus Versehen voll Kanne den Rückwärtsgang rein und wir donnern mit unserem Heck auf den Landesteg drauf!! au Backe!! Weder Boot noch Steg ist was passiert, aber die anderen Boote sind mit einem Schlag wachgerüttelt! Verschlafen krabbeln ein paar Menschen aus ihren Booten und wir machen entschuldigende Gesten… ist halt doch a bissle früh für unseren Käptn…?

Wolfgang und Laura erklären sich dann bereit mit den Rädern ins nächste Dorf zu fahren und Baguettes und Croissants zu organisieren.


Leslie TagebuchLaura (10J.): Heute Morgen sind Wolfgang und ich zur Bäckerei nach Seveux gefahren; mit dem Fahrrad. Die Bäckerei hatte nur noch ein Croissant! Und wir brauchten 10 Croissants für das Frühstück. Wir haben dann ein paar andere Sachen ausgesucht, z.B. Schokocroissants, Baguettes und Mini-Baguettes.

Jutta: Nach einem gemütlichen Frühstück verklickert uns Käptn Wolfgang welche Strecke wir heute fahren könnten. Ziel wäre Scey-sur-Saône und davor kommen 7 Schleusen und ein Tunnel. Schaffen wir das an einem Tag?
Auf jeden Fall sollten wir gleich mal starten. Günter übernimmt das Steuer, während Wolfi im Bad verschwindet, sich frisch machen.
An der Schleuse ist wieder ein Schleusenwärter, mit dem wir uns ein bisschen unterhalten. "Ja. Das Wetter spinnt schon, jetzt ist wohl wieder Winter!! Ja, letzte Woche war es hier auch total warm/heiß. Ja, schade, dass es jetzt so schlechtes Wetter hat. Nee, heute wird's leider nicht besser…"
Wir fragen, ob wir es bis Scey-s.-S. schaffen könnten? "Locker", sagt er, "in 2 ½ Std. seid ihr dort". Was?? So schnell? Ich frag ihn, wie viel Kilometer man in einer Stunde schafft? Er meint so ca. 8 km / Std. Kommt auf den Verkehr drauf an, wie lang man vor den Schleusen warten muss. Dann sagt er uns noch, dass 2 große Frachter (Penichen) unterwegs sind und uns demnächst entgegen kommen werden. Und dass wir an den Sicherheitsschleusen aufpassen müssen, die haben ja Vorfahrt und es passt nur ein Schiff durch. Alles klar, das waren jetzt echt interessante Informationen. Gut, dass ich französisch kann.

Get the Flash Player falls du den Film nicht sehen kannst...

Leslie: Ich war heute noch gar nicht draußen! Mir ist alles zu kalt!! Bin sowieso erkältet und spieleKartenspielen lieber mit Steffi (Stefan)und Laura Karten. Später noch Scotland Yard mit Steffi und Stefan! Schleuse für Schleuse kamen wir unserem Ziel näher. Die Heizung heizt und heizt ununterbrochen! Selbst mir wurde das zu heiß. Aber Mum (Uschi) las ihre Zeitungen vor sich hin und kuschelte sich schön auf's Sofa im Salon ein! Wir haben noch 4 Schleusen und einen Tunnel vor uns! Und 2 Frachter kommen uns noch entgegen! Das wussten wir von einem Schleusenwärter.
Jutta und Steffi spielen schön zusammen Sudoku und Wolfgang, Jürgen, Günter und Stefan sind oben am Steuer. Irgendwann kam dann der erste Frachter vorbei, mit Auto und Satellitenschüssel oben drauf!
Als wir Pause machten gingen wir (ich, Laura + Steffi) mit Wanja raus und spielten auf einer riesigen Wiese mit ihr. Plötzlich war Wanja im Wasser gelandet und kam auf den ersten Blick gar nicht raus. Doch dann kam sie doch glitschnass aus dem Wasser. Wir essen alle noch etwas und dann ging es weiter.

FrachtkahnJutta: Irgendwann sitzen wir alle unter Deck in unserem gemütlichen Salon und machen eine Teatime zum aufwärmen (heute ist es wirklich ungemütlich kalt draußen – 29. Mai!) und reden über dies und jenes und kommen mal wieder auf unser vielseitig verwendetes Gaffatape zu sprechen. Uschi meinte daraufhin: aber Paketband ist doch genauso gut, oder? Auf jeden Fall bei Geiselnahmen ist es besser… wir lachen uns kaputt, wie kommt sie denn jetzt darauf?? Ich glaube das Wetter macht uns alle ein bisschen balla-balla und bringt uns auf abstruse Gedanken – wird Zeit, dass die Sonne mal wieder scheint…

Am späten Nachmittag kommen wir in Scey-sur-Saône an und wir beschließen nicht am neu angelegten Hafen anzulegen, sondern an dem malerisch gelegenen Anlegesteg direkt am Ort. Das Anlegemanöver erweist sich allerdings als nicht so einfach, wie es auch schon in der Flusskarte beschrieben ist. Selbst Wolfi unser erfahrener Käptn hat es kurzzeitig nicht voll im Griff. Er wendet das Boot und in dem Moment werden wir rückwärts Richtung Wehr und Wasser-Kraftwerk abgetrieben und krachen dann auch noch seitwärts ins Gebüsch. Hier gibt es offensichtlich starke unberechenbare Strömungen. Da ich hinten an der Seite des Boots stehe, mit Besenstiel bewaffnet, krieg ich schon kurz Panik, als das Ufer so plötzlich auf mich zukommt und brülle den Käptn an, er solle Gas geben! In solchen Situationen geht es schon mal drunter und drüber. Aber er hat das Boot kurz darauf wieder im Griff und wir legen an einem schönen, alten Holzsteg an.

Es hat aufgehört zu regnen und wir machen gemeinsam eine Erkundungstour im Dorf und gehen im Supermarkt leckeren Käse und Burgunderwein einkaufen. Scey-sur-Saône ist ein netter kleiner Ort, aber besondere Sehenswürdigkeiten gibt es nicht…Der Anlegesteg ist allerdings sehr malerisch! Als wir zum Boot zurückkommen ist die Wolkendecke aufgebrochen, die Sonne kommt heraus und taucht alles in ein warmes, goldgelbes Abendlicht – herrlich! Wir stehen alle da und staunen… Die Wasseroberfläche glitzert, vor uns liegt ein Meer an gelben Teichrosen durch dasScey sur Saone ein paar Reiher staksen, an ihnen vorbei schwimmt eine Entenfamilie mit 8 süßen Entenbabies und dahinter kommt ein sanft abfallendes Wehr. Im Fluss liegen viele große Steine und das Ufer ist gesäumt von majestätischen Bäumen und sanften grünen Wiesen. Rechts sieht man ein paar schöne alte Häuser, das Wasserkraftwerk und die schwungvollen Bögen einer alten Steinbrücke über die die Straße führt. Das ist der schönste Anlegesteg unserer Reise!

Leslie: Als wir in Scey-sur-Saône angekommen sind, wollten unsere Nachbarn vom letzten Mal (die 2 israelischen Boote) wieder bei uns anlegen und wir sind einfach ein bisschen zusammen gerückt. Uschi und ’Steffi’ gingen schon mal voraus in die Stadt und wir kommen hinterher. Plötzlich war Panik, denn Laura hatte sich an einem Laternenpfosten den Kopf angeschlagen und hatte eine riesen Beule! Stefan und sie gingen dann zum Boot zurück. Wir anderen betrachteten noch das Wehr, doch gingen dann auch zurück nachdem wir im ’Shopi’ (Supermarkt) noch eingekauft hatten. Dann gab es leckere Linsen und Spätzle!
Danach spielten wir noch 'Therapie' und hatten viel Spaß!


Mittwoch, 30. Mai

Leslie: Heute trifft uns der Schlag!! Die Sonne scheint!!!!

Frühstück SceyJutta: Es ist nicht zu fassen, blauer Himmel und endlich scheint die Sonne!! Überall um uns herum eine sanft-spiegelnde Wasseroberfläche, die in der Sonne nur so glitzert, absolut malerisch! Wir packen unseren Tisch und alle Stühle und bauen alles auf dem breiten Holzsteg auf und frühstücken draußen in der warmen Sonne. Ein Genuss, wir wollen gar nicht mehr weg… Außerdem schleicht sich schon ein bisschen Wehmut in die Gemüter, denn hier ist der Umkehrpunkt unserer Reise, ab heute fahren wir wieder zurück. Wir wollen es heute bis Gray schaffen. Stefan cool
Endlich können wir mal im T-Shirt alle oben auf Deck sein! Stefan fährt am Anfang und ist sooo cool drauf mit seiner dunklen Sonnenbrille, dass er doch glatt an der Abzweigung nach Gray vorbeifährt. Zum Glück gibt’s immer jemand der ab und zu mal in die Karte schaut… Wir beschließen einen Abstecher in den kleinen Seitenarm nach Ray-sur-Saône zu machen. Kaum sind wir abgebogen macht es plötzlich RRRRUMS und das Boot bleibt stehen!! WOW!! Wir sitzen fest! Mitten im Fluss! Wir sind auf eine Sandbank gefahren! Alle rennen hektisch auf dem Boot rum, wir schauen in die Karte, ist da was eingezeichnet?? nein, ist nix eingezeichnet, wir sind auch noch mindestens 10 Meter vom Ufer weg, keine Boje, keine Markierung – also wo kommt diese Sandbank her?? Wolfi ist am Steuer und jetzt muss er sich was einfallen lassen! Erstmal Rückwärtsgang mit Vollgas - tut sich nix. Kommando ganze Crew nach vorne auf’s Boot! Gesagt, getan und wieder Vollgas – und siehe da, das Boot schafft sich Stück für Stück frei. Super! Wir fahren wieder! Glück gehabt!

Mädels mit HundRay-sur-Saône ist ein malerischer Ort mit einer Burg, die sich hoch oben über den Fluss erhebt. Der Anlegesteg ist direkt an einer Wiese mit Picknicktischen und wir beschließen hier Mittagspause zu machen. Bei herrlichem Sonnenschein machen wir ein gemütliches Picknick und danach eine Dorfbesichtigung. Ein schönes altes Dorf mit schmucken Häuschen und vielen Blumen.

Leslie: Unsere Mittagspause fand in Ray-sur-Saône statt. Ich und Laura spielten mit Wanja und tobten herum. Dann gingen wir alle außer ’Steffi’, Uschi und Jürgen ins Dorf und wollten ganz hoch zur Burg. Doch das reichte uns von der Zeit nicht. Plötzlich kam aus einem Haus ein Hund gesprungen!! Der nicht Raymal an der Leine war, geschweige denn ein Halsband hatte. Wanja und er haben sich mächtig gestritten!! Da der andere Hund frei war, konnten wir sie nicht auseinander bringen! Doch dann kam die Besitzerin endlich und hielt ihren Hund zurück. Wir gingen schnell weiter. Wanja zitterte richtig, aber sie beruhigte sich wieder.
Leider werden wir es nicht bis Gray schaffen, aber davor ist es auch schön!

Laura: Als wir von Ray-sur-Saône weiter fahren ist Leslie’s Mutter Uschi am Steuer (das erste Mal in diesem Urlaub!) und sie macht es sehr gut.

Leslie: Wir wollten zwischendurch nur schnell Wasser tanken, doch genau an dem Hafen, wo wir tanken wollen geht es nicht, weil dort ein Wasserrohrbruch ist!! Nun fahren wir halt ohne Wasser in den nächsten Tunnel. Männer -Rapp

Laura: Heute Abend, als wir aus dem Tunnel draußen waren, kam eine Schleuse. Wir haben uns sehr beeilt die Schleuse noch zu erreichen, denn die Schleusen machen um 19 Uhr zu. Wir ziehen am Seil (an der Schleuse) und das orangene Licht blinkt auch. Aber uns kam auf der anderen Seite der Schleuse auch ein Boot entgegen und der war als Erstes da, also mussten wir warten. Doch plötzlich ging das orangene Licht aus und wir kamen nicht mehr durch die Schleuse durch! Also legten wir vor der Schleuse in der Pampa an! Als Abendessen gab es Ratatouille mit Kartoffeln.

Leslie: Danach singen wir alle zusammen. Das war lustig! Mit verschiedenen Musikinstrumenten machten wir Musik!


Donnerstag, 31. Mai Gaffa

Leslie: Heute Nacht hatte es geregnet, aber jetzt scheint schon wieder die Sonne! Die Schleuse, die wir gestern nicht mehr geschafft haben, haben wir jetzt hinter uns! Das Frühstück war auch wieder lustig.
Doch plötzlich …. bumm!!! Wir knallen gegen einen Anlegesteg!! Ein großes Loch ist in der Spitze! Ob hier das Gaffatape auch hilft?? Wir versuchen es… Erst gelbes, dann silbernes Gaffatape. Jetzt ist es dicht und nicht mehr ganz so auffällig! Puh… das war vielleicht eine Aufregung!
GrayJutta: Endlich kommen wir nach Gray! Wir legen in der Stadt direkt an, links nach der Schleuse; der Hafen vorher, eine Conoisseur-Basis, ist von außen eher hässlich. Da sind wir lieber schnell dran vorbei gefahren.
Da wir Wasser nachfüllen müssen, suchen wir erstmal eine Weile, bis wir ganz hinten die Wasserzapfsäulen entdecken. Unsere israelischen Freunde sind auch schon da und machen gerade gemütlich Picknick auf dem Rasen. Wir winken uns freundschaftlich zu.
Das Städtchen hält, was es verspricht! Viele schöne, alte Gassen, interessante, alte Häuser und urige Kneipen und Cafés. Das Wetter ist toll, warm und sonnig, wir schlendern genussvoll durch die Gassen. Schade, wir bleiben nur eine Stunde, weil wir heute unser Tagesziel erreichen wollen und nicht wieder, wie gestern, vor der letzten Schleuse hängen bleiben wollen, weil es 19Uhr ist…
Gray würde sich wirklich lohnen über Nacht zu bleiben… next time.

Laura: Als wir in Gray angekommen sind, haben wir uns in der Stadt umgeschaut. Wir haben ein Eis gegessen undLeslie steuert unten, bei uns am Hafen, gab es einen Hundesalon. Die Hunde (2 Pudel) waren angekettet. Ein weißer Pudel war schon fertig, der andere wurde gerade geschoren.

Jutta: Wir fahren zügig weiter, vorbei am malerischen Anlegesteg von Mantoche und dann ist wieder eine ganze Seite (laut Flusskarte) Botanik pur angesagt. Keine Ortschaften, nur Fluss und Bäume, die auf beiden Seiten tief ins Wasser hängen. Es sind wenig Boote unterwegs und zwischendurch sind wir ganz allein auf diesem Fluss und stellen uns vor, wir wären auf dem Amazonas und um die nächste Biegung taucht eine Krokodil auf… wir genießen Natur pur.
Und dann fängt es doch tatsächlich wieder an zu tröpfeln! Aber so schnell lassen wir uns nicht vom Deck vertreiben! Unser Käptn hat geschworen, komme was wolle, er geht nicht ans Innensteuer, er steuert von oben! Die Sicht ist draußen um so vieles besser und man erlebt das Wasser (von oben und von unten!) und die Landschaft sooo viel direkter und intensiver – kein Vergleich mit innen! Wolfgang will nur noch ein Boot mit Außensteuer. Für ihn kommt nix anderes mehr in Frage!
Es regnet immer mehr, also Regenjacke und Regenhose angezogen und einer spannt einen Schirm auf und hält ihn für unseren Käptn. Geht gut. Wir sind ja auch bald in unserem Zielhafen. Um 17 Uhr erreichen wir Pontailler. Und dann kommt ein heftiger Regenguss! Gutes Timing!
Wir legen an und machen erstmal eine ganz gemütliche Teatime an Bord. Wolfgang und ich gehen dann noch schnell duschen, da diese leider um 18 Uhr zu machen (sind nur über's Büro erreichbar und dieses macht um 18 Uhr zu). Aber es hat sich gelohnt, dass wir uns beeilt haben. Die Duschen sind herrlich warm bzw. heiß, alles funktioniert bestens und man kann so lange duschen wie man will! (keine Münzdusche, wo man dann mit Schaum im Haar dasteht und die Dusche geht aus!!)

Leslie: Wir sind im Hafen angekommen, an dem wir am zweiten Tag auch schon waren. Manche waren duschen und manche haben Skat gespielt… Leider regnet es schon wieder, aber zum Glück sind wir rechtzeitig im Hafen angekommen!
Und jetzt essen wir etwas! Heute gibt es Kartoffelsalat mit Würstchen.

FreundeWolfgang: 17 Uhr Ankunft Pontailler, erst dann fängt der Landregen an für die nächsten 2 Stunden. Schnell noch einen Kaffee rein und im Bootshaus die Dusche getestet (nur bis 18 Uhr auf!) – herrlich geduscht, heiß und sauber für 2 €. Hier gibt's einen deutschsprachigen Hafenmeister (aus'm Elsass).
Heute gibt's mal Krisenstimmungen: Uschi ist verschnupft, fühlt sich übergangen; das Loch im Rumpf hat Konsequenzen. Die Kompetenz der Handelnden wird neu diskutiert. Klare Anweisungen des Kapitäns an die Mannschaft sind in kritischen Situationen unabdingbar. Schnelle Reaktionen beim Anlegen und an Engstellen ganz wichtig.
Endlich wissen wir genau, wie schnell das Boot ist: von Gray nach Pontailler sind's ca. 30 km in 3 Stunden mit 3 Schleusen – also 10 km/Std. mit einer Schleuse und Vollgas! (Flusskilometer sind bissle mehr wie 'echte Kilometer' wegen den Abkürzungskanälen).
Ein luschtiger Abend mit Mäxle spielen! Uschi und Jutta kacken ab, Stefan fällt um um Mitternacht, Günter manipuliert den Jürgen, Leslie den Stefan.


Freitag, 1. Juni

Leslie: Erst ein leckeres Frühstück mit Mini-Croissants und dann geht's los! Es regnet, dann wieder nicht, dann scheint die Sonne, dann wieder nicht… Wir machen Pause in Auxonne und gehen dort in ein Café.

Jutta TagebuchJutta: Wir machen noch mal einen Zwischenstop in Auxonne und legen wieder an dem alten Stufenkai an, der wesentlich schöner und uriger ist als der andere Kai vor den hässlichen Wohnblocks… Das Anlegen ist nicht ganz so einfach, weil die Stufen sehr niedrig sind und tiefer als die Fender liegen, d.h. vorsichtig heran fahren und derjenige, der aussteigt muss aufpassen, weil die untersten Stufen recht glitschig sind – aber beim 2. Mal klappt immer alles besser.
Wolfi und ich schnallen die Fahrräder ab und machen eine ausführliche Erkundungstour. Auxonne ist auch ein lohnenswertes Städtchen; viele uralte Häuser mit interessanten Hinterhöfen, überraschend viele Militärgebäude am Ortsrand, nette Kneipen und Cafés und besonders ein charmantes Café mit kleinen Tischen und Stühlen auf einer Holzterrasse unter einer roten Markise (direkt an der Hauptstraße in der Nähe der Kirche, falls es jemand aufsuchen möchte). Und das Wichtigste: die Patisserie gleich nebenan mit herrlichen Leckereien! Wir treffen uns alle wieder in diesem Café und ich bzw. wir können den Erdbeer-Tartelettes und den anderen Köstlichkeiten nicht widerstehen! Und es ist kein Problem, dies alles mit ins Café zu nehmen und mit einem duftenden Café Creme zu genießen – wie Gott in Frankreich! Zwischendurch kommt ein Regenguss, aber wir sitzen gemütlich unter der Markise.
Ich könnte hier ewig sitzen und dem vorüber ziehenden Leben zuschauen und sinnieren…..

SchleuseAber die nächste Schleuse ruft! Wir wollen nicht wieder kurz nach 19 Uhr vor der letzten Schleuse hängen bleiben. Wir haben beschlossen wieder gleich bis nach St.Jean zu fahren und dort am malerischen Stufenkai zu übernachten.
Aber diese Idee hatten auch ein paar Andere und als wir doch relativ früh, um 17.30 Uhr, ankommen, sind leider alle Liegeplätze schon belegt. Wir beschließen gegenüber einen Platz zu finden und entdecken mit unserem Fernglas auch bald ein paar Eisenringe im Gras. Der Platz ist auch sehr gut, weil wir so einen optimalen Blick auf den schöne Stufenkai haben! Alle gehen noch ein bisschen spazieren oder faulenzen einfach an Deck. Wolfi und ich erkunden die Gegend wieder mit dem Fahrrad und entdecken am Kanal de Bourgogne, gleich um die Ecke noch einen kleinen Hafen, wo jede Menge interessante, große Schiffe liegen. Wirklich sehenswert! Dann reservieren wir noch einen Tisch für 9 Leute wieder beim Amiral. Sehr nett, gutes bis sehr gutes Essen, gute Preise, sehr empfehlenswert! Ein sehr schöner Abschlussabend.


Samstag, 2. Juni

Leslie: Abreise! Ich kam heute nicht aus dem Bett…. Aber als ich dann doch zum Frühstück komme, besprechen wir gleich wann wir gehen! 9 Uhr Abfahrt zum Hafen. Na ja, das schaffen wir nicht ganz. Wir müssen dann das Boot auch noch putzen… dann noch alles ins Auto schleppen! Um 11.15 Uhr ging's dann los nach Hause. Das Loch im Schiff war auch kein Problem, sagt die Frau von Crown Blue Line…..

Laura: Ich bin traurig, dass wir vom Boot runter müssen und heimfahren müssen. Ich war das erste Mal auf einem Hausboot und mit hat es sehr gut gefallen!

Leslie: Um 13.30 Uhr machten wir eine Pause. Leider nur zum Tanken! Mir ist langweilig… schade, dass der Urlaub schon vorbei ist…

    Frühstück Scey 2