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Stuttgarter Zeitung/Blick vom Fernsehturm vom 24.11.2006

" Wir sind keine musikalischen Frischlinge mehr "

Von Andrea Jenewein

Die Stuttgarter Band Crimson Delight präsentiert ihre erste CD mit erdigen Rock- und sanften Popsongs Frauenkopf. Ein Jahr mussten die Fans warten, ehe ihnen die Nachfolgeband von Crimson Gallery, die sich Crimson Delight nennt, ihre Mischung aus Pop und Rock auf Tonspeicher konserviert auch mit nach Hause gibt. Heute gibt es die Songs einmal mehr live zu erleben: bei der CD-Release-Party im Cassiopeia.

Vor fast genau einem Jahr gaben sie im Cassiopeia ihr erstes Konzert überhaupt: Am 9. Dezember 2005 traten sie als Vorband der Stuttgarter Band Lost in Venice auf, die sich vor kurzem aufgelöst hat. Doch aus verbranntem musikalischem Land kann Neues entstehen, wie sich am Beispiel von Crimson Delight zeigt. Diese Formation erstand gleichsam aus der Asche von Crimson Gallery. Mit dieser Band hatten die Leadsängerin Jutta Jasím sowie die Frau an der Rhythmusgitarre, Betty Moe, sich einen Plattenvertrag erspielt und zwei CDs aufgenommen. Das Debütalbum wurde im Londoner Pavilion-Studio eingespielt.

Doch nicht nur mit dem Namen wird bei Crimson Delight eine Nähe zur Vorgängerband hergestellt, sondern sie ist auch musikalisch gegeben. "Crimson Delight basiert durchaus auf den gleichen musikalischen Wurzeln wie Crimson Gallery", sagt Jutta Jasím, "nur die spanischen Anklänge der zweiten Produktion haben wir bei der neuen Formation nicht wieder aufgegriffen. "

Rock und Pop heißen diese Wurzeln. Sicherlich kein neuartiges oder seltenes Pflänzchen, das daraus wachsen mag, aber eines, das sich an große Vorbilder anlehnen darf: Das Singer/Songwriter-Quintett mit seiner weiblichen Stimme gemahnt an musikalische Größen wie Alanis Morissette, Sheryl Crow oder No Doubt.

Es sind die drei Frauen in der Band, die sich als Songwriterinnen hervortun. Neben Jasím, welche die Mädchenmusikwerkstatt im Jugendhaus Birkach leitet, und Moe ist es auch noch Natalia Pavlovshi, die Texte und stimmige Melodien dazu ersinnt. Die in Russland und Rumänien aufgewachsene Leadgitarristin greift dabei auf Songs zurück, die sie seinerzeit bereits mit ihren Bands in Bukarest komponiert hat. "Das sind dann schon auch neue musikalische Einflüsse", sagt Jasím. Doch auf der ersten CD von Crimson Delight, die in London produzierte wurde und den Titel "Appetizer" trägt, sind die noch nicht zu h ören.

Die große Mehrzahl der Songs des Albums stammt aus der Feder von der in England aufgewachsenen Jasím - die schon während ihrer Zeit bei Crimson Gallery textete. Einen Song hat Moe beigesteuert. "Wir fahren mit den Aufnahmen durchaus zweigleisig", sagt Jasím, "denn drei der sieben Songs sind Acoustic-Versionen." Auch im Cassiopeia werden sie dieses Programm spielen. Dabei wird auch der Bassist Trevor Brown für eine Überraschung sorgen, wenn er erstmals live zum Saxofon greift - und nicht nur mit Moe zusammen für die Backing Vocals zuständig ist.

Die erste CD nach bislang sechs gespielten Konzerten in dem einen Jahr des Bestehens von Crimson Delight, das auch noch durch eine viermonatige Babypause unterbrochen wurde: "Trotzdem sind wir alle längst keine Frischlinge mehr", sagt Jasím. Was sich in dem Jahr getan hat, das wird die Band dort zeigen, wo es vor einem Jahr losging: im Cassiopeia. "Ich finde den Club wunderschön", sagt Jasím. Und er ist fast so gemütlich wie das eigene Wohnzimmer. Dort kann man bald auch regelmäßig Crimson Delight hören. Auf CD.

Crimson Delight präsentiert ihre CD "Appetizer" heute um 21 Uhr im Kulturcafé Cassiopeia, Waldebene Ost 20.

 

aktualisiert
13.04.16